Mittwoch, 4. Juli 2012




Also gehe ich einfach joggen. Denn wenn man seine Probleme weglaufen könnte,
würde ich laufen
und laufen
und laufen.
Solange, bis die Milchsäure meine Muskeln zerfressen hätte.
Dann falle ich um. Denn umfallen ist so leicht, wenn man nichts im Magen hat.
Wie sich alles verdunkelt.
Und am liebsten für immer liegen bleiben würde.
Weil der Schmerz unaufhaltbar tobt.
Weil man kaum Atmen hört.
Aber ich wache trotzdem wieder auf.
Fange an zu zitter und heule einfach.
Weine und heule. Weine und heule. Weine und heule.
Irendwann stehe ich auf, weil irgendein ein dämlicher Hundehalter mit seiner noch viel dämlicheren
bellenden Hundetöle auf mich zu kommt und mich daran erinnert, dass ich ja eigentlich gar nicht weinen darf.
Und noch weniger darf ich verlieren.
Noch viel weniger mich selbst.
Auch wenn mein Leben nicht mehr mir gehört.
Sondern denen, die es zerfleischt haben.

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