Montag, 9. Juli 2012

Broke.

Es ist nicht richtig.
Ich bin nicht richtig.

Ich bin nichts Ganzes.
Nur was Gebrochenes.

Kunst über Vernunft ?

Vielleicht bin ja auch, die Schuld ist.
Natürlich bin ich diejenige.
'' Du machst doch eh alles kaputt ! ''
Jaja, mein Vater hat schon Recht.
Aber dann setzte ich mein Lächeln auf, denn ich bin dauerstark.
Berechnend. Kalt. Scheiße. Egoistisch.
Denn ich spiele gerne stark. Das kann ich gut.
Auch wenn ich nicht weiß, wie es ist, stark zu sein.

Mittwoch, 4. Juli 2012




Also gehe ich einfach joggen. Denn wenn man seine Probleme weglaufen könnte,
würde ich laufen
und laufen
und laufen.
Solange, bis die Milchsäure meine Muskeln zerfressen hätte.
Dann falle ich um. Denn umfallen ist so leicht, wenn man nichts im Magen hat.
Wie sich alles verdunkelt.
Und am liebsten für immer liegen bleiben würde.
Weil der Schmerz unaufhaltbar tobt.
Weil man kaum Atmen hört.
Aber ich wache trotzdem wieder auf.
Fange an zu zitter und heule einfach.
Weine und heule. Weine und heule. Weine und heule.
Irendwann stehe ich auf, weil irgendein ein dämlicher Hundehalter mit seiner noch viel dämlicheren
bellenden Hundetöle auf mich zu kommt und mich daran erinnert, dass ich ja eigentlich gar nicht weinen darf.
Und noch weniger darf ich verlieren.
Noch viel weniger mich selbst.
Auch wenn mein Leben nicht mehr mir gehört.
Sondern denen, die es zerfleischt haben.

Dienstag, 3. Juli 2012

''Ich kann gut auf mich aufpassen '' , lüge ich.

Tut mir leid, aber ich weiß nicht, wie es ist normal zu denken, normal zu leben.
Ich kenne das Gefühl nicht, ohne irgendwelche Gedanken an Selbstzerstörung und Gewicht.
Ich weiß nicht, wie es ist, nicht jeden Tagen voller dunkler Stimmen und einer depressiven Stimmung durch den Tagzu wandern. Ich weiß nicht, wie es ist, etwas zu essen, ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu bekommen.
Ich weiß nicht, wie es ist, über seine 'Probleme' mit Freunde zu quatschen um dann gemeinsam eine Lösung zu finden.
Ich weiß nicht, wie man jemanden neben sich liegen haben zu können, ohne jeden Zentimeter zu verkrampefen.
Ich kann nicht nachvollziehen, was an Sex so toll sein soll.
Ich kenne kein Vertrauen.
Keine Aufrichtigkeit.
Kein ernst gemeintes Lachen.
Keine normale Psyche.
Ich weiß nicht, wie es ist, sich icht nach Schmerz zu sehnen oder totaler körperlicher Verausgabung.
Ich weiß einfach nicht, wie sowas ist.
Es ist zu schwer.
Denn ein glückliches Leben ist in er Sprache geschrieben, die ich nicht lesen kann.
Also bleibe ich lieber krank,
weil es einfacher ist.
Weil es einfacher ist, zu schweigen.
Solange, bis die kaputten Schweigeminuten brechen.